Conference „Choreographie als Kulturtechnik“

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I will present my research on choreopower at the conference „Choreographie als Kulturtechnik“ in Gießen.

In German
Gießen, 30.1.-1.2.2020
Detailed program: here
Organized by Sabine Huschka and Gerald Siegmund

Abstract of my paper:
Macht bewegt sich, Macht bewegt. Techniken einer choreographischen Politik
Der Vortrag widmet sich der Frage der Choreographie als einer Technik der Macht. In Szena- rien wie Kolonialismus, Migration, Logistik und Verkehr agiert ein choreographischer Macht- apparat, der sich nicht nur auf Bewegung (als zu regierendes „Objekt“) richtet, sondern in welchem Bewegung selbst zu einer Form der Macht wird. Ausgehend von Michel Foucaults Konzept einer „operationalen Macht“ und Brian Massumis „Ontomacht“, soll ein Konzept der „Choreomacht“ vorgeschlagen werden, das Bewegungen auf ganz unterschiedlichen Skalen kontrolliert und moduliert. Als eine transversal operierende Politik bildet die Choreographie eine umfassende Kulturtechnik, deren produktive wie immanenten Operationen zugleich Mikro- und Makrobewegungen adressieren. Sie agiert dabei in so unterschiedlichen Bereichen wie der Ökonomie, der Staatspolitik, der Geologie/graphie oder der Psychologie. Diese „öko- logische“ (Guattari) Wirkweise der Choreomacht stellt somit auch die Grenzen der Kulturtech- nik (in Abgrenzung zu den Techniken der Natur) selbst in Frage.




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